Ritter und Burgen

 

Im März/April 2017 hatte die Klasse 4d im Sachunterricht das Thema Mittelalter.

Besonders interessierten wir uns für die Ritter und ihre Burgen.

Los ging`s mit einer Wanderung zur Nippenburg. An der schön erhaltenen Burgruine konnten wir alle baulichen Merkmale finden, die zu einer mittelalterlichen Burg gehörten: Burggraben, Vorratskeller, Schießscharten, Verlies, Bergfried, Palas… Uns wurde schnell klar, dass diese Burgen eher zur Verteidigung dienten und das Wohnen dort oft sehr ungemütlich war.

Ein Film brachte uns näher, wie Ritter ausgebildet wurden und in welchen Wettkämpfen sie in Turnieren gegeneinander antraten.

Mittlerweile hatten wir schon jede Menge Bastelmaterial gesammelt. Jeweils zwei Kinder planten und bauten damit eine eigene kleine Burg. Nicht immer klappte alles auf Anhieb. So manche Mauer, mancher Turm fiel erst einmal um. Hier war nun unsere Geschicklichkeit gefragt. Anschließend wurden die Burgen bemalt und mit vielen Details liebevoll ausgestaltet.

Im nächsten Schritt bereiteten alle Teams eine kurze Präsentation vor. Die Aufregung und Vorfreude waren jedem anzumerken. Denn am letzten Schultag vor den Osterferien war es soweit: die dritten Klassen von Frau Weigold, Herrn Clauß und Frau Sokele wurden der Reihe nach in unser Klassenzimmer eingeladen. Hier hatten wir unsere „Kunstwerke“ aufgebaut und mit vielen Figuren dekoriert. Jedes unserer Temas informierte eine kleine Gruppe von Drittklässlern über das Leben der Ritter und stellte die eigene Burg genau vor. Anschließend konnten sich die „Dreier“ bei einem Rundgang alle anderen Burgen anschauen und Fragen stellen.

Uns hat es große Freude gemacht, unser Wissen weiterzugeben und die selbst hergestellten Burgen zu präsentieren.

Barbara Opitz / Klasse 4d

Der Zahlenteufel war am 15.05.17 im Bürgerhaus

Wer braucht schon Zahlen?

 

 

Am Montag vergangener Woche besuchten die ersten und zweiten Klassen, sowie die Grundschulförderklasse der Hermann-Butzer Schule das Mathemusical „Zacharias, der kleine Zahlenteufel“. 

„Du hast drei Gummibärchen und isst zwei davon auf, wie viele bleiben dann übrig?“ Ist doch ganz klar, keines bleibt übrig, schließlich werden ja alle vernascht und das ist der beste Beweis für den kleinen Zahlenteufel, dass Mathe totaler Quatsch ist.

Deshalb möchte der kleine Zahlenteufel, der beim bloßen Hören von Zahlen bereits schreckliche Niesanfälle bekommt, die Welt von den Zahlen befreien. Als „der große G“ davon erfährt,  schlägt er Zacharias eine Wette vor. Drei Aufgaben soll er lösen, und zwar alle ohne auch nur eine einzige Zahl zu verwenden. Die alltäglichen Aufgaben, wie etwa seine Großmutter anzurufen oder einen Kuchen zu backen, gelingen anfangs noch. Als es aber darum geht, den Kuckuck in der Kuckucksuhr zu beruhigen, wird die Sache kniffliger. Dieser ist schließlich furchtbar verärgert darüber, dass ihm die Zahlen an seiner Uhr abmontiert wurden und er nun nicht mehr weiß, welche Uhrzeit angesagt werden muss. 

Doch die Schülerinnen und Schüler der Hermann-Butzer- Schule standen ihm zur Seite und halfen dem kleinen Zahlenteufel, die Zahlen wieder anzubringen. Und am Schluss war allen klar: Ohne Mathe geht es nicht!

 

Während des gesamten Theaterstücks tanzte, lachte und sang der kleine Zahlenteufel durch den Saal im Schwieberdinger Bürgerhaus und die Kinder waren mächtig begeistert. Sie zählten, klatschten und freuten sich mit dem Zahlenteufel und jeder konnte es sehen, dass an diesem Vormittag alle Spaß hatten.

Ritterburg Zugbrücke
Ritterburg Innenhof
Die Klassen 1 und 2 sind gefesselt.
Der Zahlenteufel mit der Klasse 1b