Kompetenzraster


Wir befinden uns bildungspolitisch und lernpsychologisch inmitten einer Zeitenwende. Unser Blick auf Bildung hat sich geändert. Geschuldet ist das dem Umstand, dass sich unsere Welt verändert hat. Es reicht heute nicht mehr aus, sich mit reinem (Fach)-Wissen auszustatten. Unsere Arbeits- und Lebenswelt ist komplexer und schnelllebiger geworden, Wissen hat ein rasantes Verfallsdatum. Was es heute braucht und was sich die Arbeitswelt von ihren Mitarbeitern wünscht, sind übergeordnete Kompetenzen, sog. „softskills“.

Diese sozialen, personalen und kommunikativen Kompetenzen gilt es zu entwickeln, neben der klassischen Wissensvermittlung.

Anhand von Kompetenzrastern soll über einen längeren Zeitraum beobachtet und dokumentiert werden, wie das Kind sich entwickelt.

Diese Raster werden Grundlage bei Lernentwicklungsgesprächen und der Notengebung sein.

Sie sollen dienen, das reine „learning to the test“, das man auch als „Bulimielernen“ bezeichnet, in den Hintergrund zu rücken. Ein weiteres Ziel ist es, den Kindern nahe zubringen, dass jeder selber für seinen Lernfortschritt verantwortlich ist. Kompetenzraster sollen dem selbstgesteuerten Lernen dienen.

 

Die Noten in Deutsch und Mathematik ermitteln sich wie folgt:

  • 50% aus den schriftlichen Klassenarbeiten und Tests
  • 50 % aus dem Kompetenzraster der „Allgemeinen Kompetenzen“

 

Es werden mindestens einmal pro Jahr Entwicklungsgespräche mit den Eltern geführt, bei Bedarf auch häufiger.

Downloads

Hier die neue überarbeiteten Kompetenzraster. Stand Oktober 2015